Katharina Kapala

Institut Autismus i diagnostik

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Informationen

Diagnose: Autismus im Erwachsenenalter

Eine Autismus-Diagnose im Erwachsenenalter unterstützt dabei, bisherige Schwierigkeiten im Lebensverlauf einzuordnen und das eigene Verhalten besser zu verstehen. Die Puzzleteile fügen sich und plötzlich ergeben viele Unklarheiten einen Sinn. Dadurch eröffnen sich neue Wege für den privaten und beruflichen Alltag und die persönliche Entwicklung.

Autismus-Diagnostik

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) sind, ähnlich wie z.B. ADHS/ADS, tiefgreifende Entwicklungsstörungen, die ihren Beginn in der Kindheit haben. Eine Autismus-Spektrum Störung bleibt ein Leben lang bestehen, wohingegen sich ADHS/ADS nicht zwangsläufig bis ins Erwachsenenalter fortsetzt. Häufig treten beide Entwicklungsstörungen gemeinsam auf und haben somit eine sog. hohe Komorbidität. ASS im Erwachsenenalter besteht häufig neben weiteren psychischen Erkrankungen. Oft werden nur die Begleiterkrankungen diagnostiziert und behandelt und die darunter liegende ASS nicht erkannt. Auch das häufige gemeinsame Auftreten von ASS und ADHS/ADS erschwert eine diagnostische Einordnung.

Autismus wird mittlerweile als Spektrum-Störung (ASS = Autismus-Spektrum-Störungen) verstanden, was bedeutet, dass es fließende Grenzen zwischen bestimmten Varianten von leicht auffälligen Persönlichkeitszügen bis hin zu schwerwiegende Beeinträchtigungen gibt, welche die Alltagsbewältigung und das soziale Miteinander bedeutsam einschränken.

 

  • reduziertes Interesse an sozialen Kontakten
  • Schwierigkeiten, soziale Signale wie Mimik oder Gestik zu verstehen
  • Beeinträchtigte Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen
  • erschwerte Deutung emotionaler Reaktionen Anderer
  • sprachliche Besonderheiten, wie z.B. ungewöhnliche Sprachmuster oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Sprache gezielt einzusetzen, um etwas Bestimmtes auszudrücken
  • eingeengtes Verhalten durch die intensive Beschäftigung mit Spezialinteressen
  • gleichförmige, ungewöhnliche Verhaltensmuster, die zur Selbstregulation eingesetzt werden

Oftmals geht ASS auch mit einer gewissen Überempfindlichkeit für Sinneseindrücke, insbesondere Geräusche und taktile Reize, einher. Schwierigkeiten bestehen dabei, sich Sinnesreizen nicht verschließen zu können oder aus der Vielfalt von Eindrücken Relevantes herauszufiltern. Dieses „sich-ausgesetzt-fühlen“ löst oftmals intensive Gefühlsreaktionen wie Wut oder Hilflosigkeit aus.

Ein besonderes Merkmal der von Menschen mit ASS ist ihre hohe Sachkompetenz in speziellen, häufig ungewöhnlichen Gebieten. Ihre Geradlinigkeit und ihr Spezialwissen werden in der Arbeitswelt sehr geschätzt, vorausgesetzt, sie finden ihre individuelle Nische, in der sie ihre besonderen Stärken zum Ausdruck bringen können. In vielen sozialen Situationen lösen Direktheit und unverblümte Ehrlichkeit häufig Irritationen aus, sodass Menschen mit ASS als unverträglich und unempathisch gelten, was sie allerdings nicht sind.

Menschen mit leicht ausgeprägtem ASS verfügen über besondere Ressourcen, die unsere Gesellschaft bereichern – ASS kann somit als eine besondere Wesensart verstanden werden.

Eine sorgfältige Diagnostik ist die Voraussetzung für eine zielgerichtete Behandlung. Psychotherapie und weitere Behandlungsmethoden können nur greifen, wenn diese an den richtigen Ursachen der Beschwerden ansetzt. Die medikamentöse Behandlung der psychischen Begleiterkrankungen unter adäquater psychiatrischer oder neurologischer Versorgung kann insbesondere in kritischen Lebensphasen entscheidend helfen und unterstützen.

Ablauf Autismus-Diagnostik

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Eine Autismus-Diagnose im Erwachsenenalter unterstützt dabei, bisherige Schwierigkeiten im Lebensverlauf einzuordnen und das eigene Verhalten besser zu verstehen. Die Puzzleteile fügen sich und plötzlich ergeben viele Unklarheiten einen Sinn. Dadurch eröffnen sich neue Wege für den privaten und beruflichen Alltag und die persönliche Entwicklung.

Autismus-Diagnostik

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) sind, ähnlich wie z.B. ADHS/ADS, tiefgreifende Entwicklungsstörungen, die ihren Beginn in der Kindheit haben. Eine Autismus-Spektrum Störung bleibt ein Leben lang bestehen, wohingegen sich ADHS/ADS nicht zwangsläufig bis ins Erwachsenenalter fortsetzt. Häufig treten beide Entwicklungsstörungen gemeinsam auf und haben somit eine sog. hohe Komorbidität. ASS im Erwachsenenalter besteht häufig neben weiteren psychischen Erkrankungen. Oft werden nur die Begleiterkrankungen diagnostiziert und behandelt und die darunter liegende ASS nicht erkannt. Auch das häufige gemeinsame Auftreten von ASS und ADHS/ADS erschwert eine diagnostische Einordnung.

Autismus wird mittlerweile als Spektrum-Störung (ASS = Autismus-Spektrum-Störungen) verstanden, was bedeutet, dass es fließende Grenzen zwischen bestimmten Varianten von leicht auffälligen Persönlichkeitszügen bis hin zu schwerwiegende Beeinträchtigungen gibt, welche die Alltagsbewältigung und das soziale Miteinander bedeutsam einschränken.

 

  • reduziertes Interesse an sozialen Kontakten
  • Schwierigkeiten, soziale Signale wie Mimik oder Gestik zu verstehen
  • Beeinträchtigte Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen
  • erschwerte Deutung emotionaler Reaktionen Anderer
  • sprachliche Besonderheiten, wie z.B. ungewöhnliche Sprachmuster oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Sprache gezielt einzusetzen, um etwas Bestimmtes auszudrücken
  • eingeengtes Verhalten durch die intensive Beschäftigung mit Spezialinteressen
  • gleichförmige, ungewöhnliche Verhaltensmuster, die zur Selbstregulation eingesetzt werden
  • reduziertes Interesse an sozialen Kontakten
  • Schwierigkeiten, soziale Signale wie Mimik oder Gestik zu verstehen
  • Beeinträchtigte Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen
  • erschwerte Deutung emotionaler Reaktionen Anderer
  • sprachliche Besonderheiten, wie z.B. ungewöhnliche Sprachmuster oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Sprache gezielt einzusetzen, um etwas Bestimmtes auszudrücken
  • eingeengtes Verhalten durch die intensive Beschäftigung mit Spezialinteressen
  • gleichförmige, ungewöhnliche Verhaltensmuster, die zur Selbstregulation eingesetzt werden
Organisatorisches